Über uns

Die Gründung

Die ersten Vorstellungen zur Gründung eines Polizeivereins hatte der damalige Polizeipräsident und spätere Staatsrat Dirk Reimers entwickelt. Daran schloss sich eine politische und öffentliche Diskussion an, die im Ergebnis 1991 zur Gründung des Vereins führte. Am 26. Juni 1991 wurde der Polizeiverein Hamburg in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hamburg als unabhängiger, überparteilicher Verein eingetragen, und am 9. August bestätigte das Finanzamt für Körperschaften die Gemeinnützigkeit.


Die Idee

Die Polizei hat besondere Aufgaben, zu deren Erfüllung sie ein Grundvertrauen der Bevölkerung braucht. Sie muss zum Schutz der Rechtsordnung hoheitlich in Rechte von Bürgerinnen und Bürgern eingreifen. Deshalb muss sie ihr Verhalten auch besonders erklären und Verständnis wecken um Vertrauen zu erhalten.

Verständnis wächst aus Kenntnis. Deshalb müssen sowohl die Polizei als auch die Öffentlichkeit daran interessiert sein, die jeweiligen Probleme, Bedürfnisse und Entwicklungstendenzen zu erfahren. Der Polizeiverein kann das gegenseitige Verständnis unterstützen.

Natürlich ist die Vertrauenswerbung in erster Linie die Aufgabe der Polizei selbst. Wenn dies von dritter Seite – und der Polizeiverein ist kein Teil der Polizei – unterstützt wird, kann das aber manchmal sehr hilfreich sein. Im Rahmen seines bürgerschaftlichen Engagements ermöglicht der Polizeiverein der Polizei in diesem Sinne Ziele zu verfolgen und zu verwirklichen. Dazu gibt es von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizei viele gute Ideen. Zu deren Verwirklichung kann der Polizeiverein immer dann beitragen kann, wenn nicht nur der ideelle und sondern auch der finanzielle Rahmen dieses erfordert.


Die Satzung

Satzungszweck ist im Rahmen der steuerbegünstigten Zwecke der Abgabenordnung u. a. die Förderung von Bildung und Erziehung auf allen Gebieten der öffentlichen Sicherheit einschließlich des besseren Verständnisses gesellschaftspolitischer und polizeilicher Entwicklungen, des Präventionsgedankens und der Fortbildung auf nationaler und internationaler Ebene sowie der Kultur, des Sports, der Völkerverständigung und der Unterstützung von Angehörigen der Polizei.

Den vollständigen Text der Satzung finden Sie demnächst hier. Sie wird zur Zeit überarbeitet.


Der Vorstand und die Geschäftsführer

Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern die von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Dem Polizeipräsidenten ist es freigestellt, als sechstes Mitglied dem Vorstand beizutreten. Von dieser Option haben bisher alle Polizeipräsidenten Gebrauch gemacht. Der Vorstand führt die Geschäfte des Polizeivereins.

Dem Vorstand gehören an:

  • Werner Jantosch, Polizeipräsident a. D. – 1. Vorsitzender
  • Andreas Koppehel, Leitender Regierungsdirektor a. D. – 2. Vorsitzender und Schatzmeister
  • Reinhard Fallak, Polizeivizepräsident a. D.
  • Ralf M. Meyer, Polizeipräsident
  • Horst Dieter Wagner, Prokurist i. R.
  • Reinhard Wagner, Senatsdirektor a. D.

Geschäftsführer:

  • Polizeishow: Joachim Ferk, Polizeidirektor
  • Prävention und Opferschutz: Wolfgang Sielaff, Polizeivizepräsident a. D.

Justitiar:

  • Willi Beiß, Senatsdirektor a. D.

Kassenverwaltung:

  • Gabriela Plum, Amtsrätin

Kassenprüfer:

  • Kathrin Hennings, Leitende Kriminaldirektorin
  • Mirko Streiber, Kriminaldirektor

Mitgliedschaft und Förderer

Mitglied oder Förderer können volljährige Personen sowie juristische Personen mit Zustimmung des Vorstandes werden. Der Verein hat allerdings kein eigenes „Innenleben“. Deshalb betreibt er auch keine aktive Mitgliederwerbung. Der Polizeiverein lebt durch seine Projekte.