Tag der offenen Tür im Polizeikommissariat 44
Am Sonntag, den 28.09.2025, öffnete das PK44, im Rahmen eines Tages der offenen Tür, seine Pforten, um Interessierten einen Einblick hinter die Kulissen zu gewähren.
Von 10:00 bis 15:00 Uhr hatten Besuchende die Möglichkeit, Einblicke in den polizeilichen Alltag zu erlangen. Sowohl das PK 44 selbst, als auch auswärtige Dienststellen stellten sich und ihre Arbeit vor. Hierbei handelte es sich einerseits um verschiedene Dienststellen aus dem Hause Polizei, aber auch externe Behörden, mit welchen im polizeilichen Alltag eine enge Zusammenarbeit erforderlich und unabdingbar ist. Alle trugen dazu bei, dass ein informierendes und unterhaltsames Programm geboten werden konnte.
So konnte ein Funkstreifenwagen der Polizei – inklusive Probesitzen – bestaunt werden und auch ein Polizeimotorrad wurde präsentiert. Die angebotenen Führungen durch die Wache sorgten fortlaufend für großen Andrang. Die Diensthundestaffel stellte ihre Schutzhunde mit eindrücklichen Showeinlagen vor, Personenspürhund „Jutta“ lief auf dem Gelände umher und zauberte Groß und Klein ein Lächeln ins Gesicht. Die freiwillige Feuerwehr Wilhelmsburg war mit ihrem Löschfahrzeug (HLF) vor Ort und auch Beamtinnen und Beamte des Zolls gewährten Einblicke in ihren Arbeitsalltag.
Das Institut für Demokratie, Diversität und Führung (IDDF) und das Beschwerdemanagement Polizei Hamburg (BMDA) waren vertreten, stellten sich und ihre Arbeit vor und traten mit Besuchenden ins Gespräch.
Abwechslungsreiche Unterhaltung wurde durch ein Glücksrad, Dosenwerfen, Kinderschminken und ein Fahrradparcours geboten. Auch die Glückssteine der „Aktion 110112“, welche die Gäste selbst anmalen konnten, fanden begeistert Anklang.
Eine Combo des Polizeiorchesters Hamburg begleitete den Tag musikalisch. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Von Zuckerwatte und Popcorn, über Herzhaftes vom Grill bis hin zu Kaffeespezialitäten des Coffee-Bike Hamburg war für jede und jeden etwas zu finden. Besonders hervorzuheben ist hierbei das Projekt „Korallus Kitchen“. Wilhelmsburger Frauen boten hier selbstgekochte, vegetarische Speisen zum Verkauf.
Bei strahlendem Sonnenschein fanden zahlreiche Menschen den Weg auf das Gelände des PK 44. Überwiegend waren es Familien mit Kindern, welche ihren Sonntag hier verbrachten. Leuchtende Kinderaugen und interessierte Eltern erweckten den Eindruck, dass das dargebotene, vielfältige Programm gerne genutzt wurde. Es schien ein willkommenes Zusammentreffen zwischen der Polizei und den Anwohnenden Wilhelmsburgs zu sein.
Ein weiteres Highlight des Tages war die Einweihung einer „Orange Bank“, welche auf dem Gelände des PK 44 aufgestellt wurde. Sie ist das Symbol der Aktion „#OrangetheWorld – gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“. Ziel der Kampagne und des PK 44 ist es, diese Problematik in die Öffentlichkeit zu tragen und mittels auf der Bank angebrachtem QR-Code auf konkrete Hilfsangebote aufmerksam zu machen.
Insgesamt kann von einem gelungenen Tag für alle Beteiligten gesprochen werden. Er zeigte das positive Miteinander und die Bürgernähe im Reviergebiet und förderte eben diese gleichermaßen. In der Spitze befanden sich etwa 300 Besuchende zeitgleich auf dem Gelände des PK 44. Es herrschte ein reges Kommen und Gehen, wodurch eine weitaus höhere Gesamtbesucherzahl anzunehmen ist.
Ein großer Dank gilt all denen, welche diesen Tag erst möglich und zu einem solchen Erfolg gemacht haben. Das betrifft alle handelnden Akteure, welche engagiert und offenherzig für ein derart vielfältiges Angebot sorgten. Ein besonderer Dank geht selbstverständlich an alle Mitarbeitende des PK 44. Von der Idee, über die Planung, bis hin zur Ausgestaltung der Veranstaltung, wurde stets tatkräftig und lösungsorientiert auf die Umsetzung des Tages der offenen Tür hingearbeitet und dieser schließlich mit Leben gefüllt.
Hervorhebend zu erwähnen ist zudem der Polizeiverein Hamburg e.V., welcher durch eine großzügige Spende für den notwendigen finanziellen Rahmen sorgte.
Abschließend kann das PK 44 mit Stolz auf ein in Gänze positives und erfolgreiches Ereignis zurückblicken.
J. Rudolph, Polizeikommissariat 44
Bilder und Text © Polizei
zurück